Nichtoperative Leistungen:

Operative Leistungen:

Was sind denn IGeL-Leistungen ?

Seit einigen Jahren geistert ein teilweise sehr kontrovers diskutierter Begriff durch Arztpraxen und die Presse, die sogenannte IGeL-Leistung.

Der Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen ist darauf ausgerichtet nur das zu finanzieren, was im Sinne des fünften Sozialgesetzbuches (SGB V) “ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich” ist. Gleichzeitig nehmen jedoch die technischen und therapeutischen Möglichkeiten in der Medizin ständig zu. Vieles davon findet nur schwer, zu langsam oder gar nicht Eingang in den offiziellen Leistungskatalog und ist daher nicht “auf Chipkarte” erhältlich. Es besteht daher die Möglichkeit für den gesetzlich versicherten Patienten zusätzliche diagnostische und therapeutische Leistungen auf eigene Kosten zu beanspruchen, die sogenannten “Individuellen-Gesundheits-Leistungen” - kurz: IGeL. Die Behauptung mancher Kassenvertreter und Politiker, daß seien doch alles Dinge, die man nicht braucht, denn alles was notwendig ist würde schließlich bezahlt, kann man so generell nicht stehen lassen. Es ist reines Wunschdenken, denn ein allumfassendes Leistungsversprechen, ist bei begrenzten Mitteln der Solidargemeinschaft nicht erfüllbar.

Die IGeL-Leistungen kann man mit gewissen fliessenden Übergängen unterscheiden in:

Sie werden nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ), also wie bei Privatpatienten abgerechnet. Wichtig ist eine ausführliche Beratung durch den Arzt Ihres Vertrauens über Sinn und Kosten dieser Maßnahmen. In Verruf geraten sind diese Leistungen leider auch dadurch, daß manche Kollegen in finanziell kritischeren Zeiten diesbezüglich ein Gewinnstreben an den Tag legen, daß im Vertrauensverhältnis Arzt-Patient nichts zu suchen hat. Unsere Berufsordnung sieht jedoch vor, daß hier sehr seriös und mit umfangreicher Aufklärung vorgegangen wird. Dies wird vom Gros der Ärzte eingehalten und muß auch so bleiben.

Sie können in unserer Praxis sicher sein nur sinnvolle Vorschläge diesbezüglich zu bekommen.

Beispiele aus der Augenheilkunde:

Führerscheingutachten, Autofahrersehtest, Glaukomvorsorge, Spezialdiagnostik wie z.B. OCT, GDx, Blendungsempfindlichkeit und Nacht- bzw. Farbensehen, spezielle Biometrie mit dem IOL-Master und kosmetische Operationen wie Lidstraffungen.